St. Johannes

Die Dorfkirche in Hämerten gehört zu den sieben sogenannten Verkehrten Kirchen in der Altmark, der Kirchturm steht nicht, wie sonst üblich im Westen, sondern im Osten über dem Altar.



Adressdaten


Daten & Fakten


  • Baujahr: 12. Jh.
  • Baustile: romanisch
  • Besonderheiten: Chorturmkirche, Dachstuhl der Kirche 1191 errichtet,achteckiger Turm,
  • Öffnungszeiten Sommer: In der Regel von früh bis spät. Ist die Kirche verschlossen erhält man den Kirchenschlüssel bei Frau Müller, Dorfstraße 19.
  • Öffnungszeiten Winter: Geschlossen

Profil


verlässlich geöffnet - Wir führen das Signet "Verlässlich geöffnete Kirche". Radwegekirche mit Signet - Wir führen das Signet "Radwegekirche". Gottesdienst - Bei uns findet regelmäßig Gottesdienst statt. Führungen - Wir bieten auf Nachfrage Führungen an. Rad- oder Wanderweg - Wir liegen an einem Rad-/wanderweg. Trinkwasser - Bei uns gibt es Trinkwasser in der Nähe.

Beschreibung


Die Feldsteinkirche ist ein romanisches Gebäude aus dem 13. Jahrhundert und zugleich die älteste Chorturmkirche in der Region Altmark. Die Apsis schließt sich an den Glockenturm an, der über dem Ansatz des Daches von einem Viereck in ein Achteck übergeht. Die Apsis ist durch einen Fries auf Konsolen geschmückt, das ursprüngliche Patrozinium war das des Johannes.

Vermutlich war der Bau als Wehrkirche angelegt, die kleinen Türöffnungen und die kleinen Rundbogenfenster, durch die die Mauern gegliedert sind, weisen darauf hin. Die den umliegenden Friedhof begrenzende Friedhofsmauer diente ebenfalls der Verteidigung.

Die Fenster wurden 1710 zum Teil vergrößert. Der Turm ist mit einem achtseitigen Zeltdach bekrönt, es wurde 1947 mit Holzschindeln gedeckt und 2001 erneuert. An den Turm ist die Sakristei angefügt, sie wurde zeitweise als sogenannte Bahrenkammer (Leichenhaus) benutzt.

Die Wände sind, bis auf den Fries der Apsis in Feldstein gemauert, die Einfassungen der Fenster sind in Backstein gehalten. Die Kirche ist über einen Eingang an der Südseite des Chores erschlossen, vermauerte Eingänge befinden sich an drei anderen Stellen im Mauerwerk der Wände. Im Chor wurde ein Kreuzgratgewölbe eingezogen, die Apsis ist mit einer Halbkuppel überwölbt. Der 1191 gebaute Dachstuhl wurde 2002 durch eine Konstruktion aus Holz verstärkt.

Eine umfassende Sanierung des Innenraumes wurde 2007 mit Hilfe der Stiftung KiBa möglich.

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